Dr. med. univ. Gerald Winkler  
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                                                          Gesundheit ist nicht Alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

 

CORONA-IMPFUNG:

Die Corona-Impfungen der Risiko-Gruppen wurden in unserer Ordination per 4.8.2021 abgeschlossen. 

In unserer Ordination werden zukünftig keine mRNA- bzw. vektorbasierten Impfungen (Pfizer, Moderna, AstraZeneca, Johnson&Johnson) angeboten, vielmehr setzen wird in Zukunft auf die bald erscheinenden Alternativen. Hier sind zur Zeit v.a. 3 Kandidaten zu nennen:


1.) Novavax (USA): 

Ein proteinbasiertes Vakzin

Der Novavax-Impfstoff NVX-CoV2373 ist im Gegensatz zu den bisher zugelassenen Impfstoffen weder ein mRNA-Impfstoff - wie die Präparate von Biontech und Moderna - noch ein Vektor-Impfstoff wie die Präparate von AstraZeneca und Johnson & Johnson. Sondern das Vakzin enthält bereits winzige Partikel, die aus einer im Labor hergestellten Version des Spike-Proteins von Sars-CoV-2 bestehen. Im Gegensatz zu mRNA-Impfstoffen wird also die Phase übersprungen, in der der Körper das Protein selbst herstellen muss. Dieses Prinzip des Novavax-Impfstoffs ist bereits von Vakzinen gegen andere Erkrankungen bekannt. Beispielsweise funktionieren Grippeimpfstoffe so ähnlich. Dabei reagiert das Immunsystem auf die Proteine im Impfstoff, so dass es bereit ist, wenn es später in Kontakt mit dem vollständigen Virus kommt. Der Impfstoff NVX-CoV2373, der zweimal gespritzt werden muss, hat laut den den Ergebnissen einer Phase-3-Studie eine Wirksamkeit von 90,4 Prozent, wie Novavax im Juni mitteilte. Das heißt, dass bei geimpften Probanden rund 90 Prozent weniger Erkrankungen auftraten als bei den Teilnehmern der nicht geimpften Kontrollgruppe. Der Schutz vor mittelschweren und schweren Erkrankungsverläufen lag demnach sogar bei 100 Prozent.


2.) Sanofi (Frankreich): 

Ebenfalls proteinbasiert, beruht somit, wie Novavax, auch auf dem klassischen Impfstoffprinzip. 


und unser TOPKANDIDAT:


3.) Valneva (Frankreich/Österreich): 

Totimpfstoff


VLA2001 ist derzeit der einzige inaktivierte, adjuvantierte Ganzvirusimpfstoffkandidat gegen Covid-19 aus Europa. Wie bei Tetanus-, Diphterie-, Polio-, FSME-, Hepatitis-, etc. Impfstoffen, also inaktivierten Impfstoffen, wird der Körper mit unschädlich gemachten Viren konfrontiert. Verläuft die Phase-III-Studie erfolgreich, will Valneva im Herbst 2021 die Marktzulassung beantragen. Die Produktion des Covid-19-Impstoffs wird in Schottland und die Abfüllung in Schweden stattfinden. Am Wiener Standort betreibt Valneva Forschung und Entwicklung sowie Qualitätssicherung.