Dr. med. univ. Gerald Winkler  
/

                                                          Gesundheit ist nicht Alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

 

Krampfadern:

Unter Krampfadern (=Varizen) versteht man Erweiterungen der Hauptvenen, die sich häufig auch durch unschöne Verfärbung und ihren geschlängelten oder knotigen Verlauf auszeichnen.

Krampfadern können aber auch eine Reihe von Komplikationen verursachen wie Venenentzündungen, Thrombosen (Blutgerinnsel), Embolien (Verstopfung der Lungengefäße), Gewebsentzündungen oder Beingeschwüre.

Diese Spätfolgen können in den allermeisten Fällen durch frühzeitige Behandlung und konsequente Nachsorge vermieden werden.

Behandlung:

Die Verödung (Sklerosierung) von Krampfadern ist eine ambulante Therapie,  die einen operativen Eingriff endlich ersetzen kann. Ohne Schmerzen, ohne Narben, ohne Krankenhausaufenthalt, ohne Narkose.

Wir behandeln ambulant und beinahe schmerzfrei Ihre Krampfadern nach einer modernen Sklerosierungsmethode. 

Verödung kleiner Krampfadern:

Mit Hilfe kleinster Nadeln wird eine Verödungsflüssigkeit in die zu behandelnde Vene injiziert. Mittels hautfreundlicher Pflaster werden kleine Wattebäuschchen fixiert. Darüber wird mit einer selbst haftenden und  luftdurchlässigen Bandage ein Verband angelegt. Nach ca. 15 Minuten ist die  Behandlung vorbei und Sie werden kaum etwas gespürt haben.  Sie sind in Ihrem  Arbeitsablauf durch die Bandage nicht eingeschränkt und können diese nach 2 - 7 Tagen selbst entfernen. Weiters wird ein weißer Kompressionsstrumpf über den Verband gezogen. Dieser bewirkt ein besseres und schnelleres Abheilen und ist für das optimale Ergebnis unerlässlich. In den nächsten Wochen verschwinden die Krampfadern und Sie werden nur noch kleinste Knötchen spüren. Auch diese lösen sich auf. Zur Erreichung des optimalen Behandlungsergebnisses und um das Abheilen zu beschleunigen, empfehlen wir die Anwendung einer speziell zusammengestellten Venencreme, die Sie bei der Behandlung erhalten.

Verödung großer Krampfadern:

Große Krampfadern bzw. Krampfadern bei so genannter „defekter Hauptklappe“ werden mit der modernen und sicheren Schaumverödungsmethode behandelt. Dabei wird ein spezieller Schaum an 1-2 Stellen injiziert. Dieser bewirkt eine wesentlich bessere Verklebung der Vene auf eine größere Distanz und es ist nur eine Behandlung notwendig. Die Ultraschall-geführte Schaumverödung bei großen Krampfadern funktioniert ähnlich wie die herkömmliche Venenverödung, hat aber entscheidende Vorteile:   - nur 1-2 Injektionen, daher beinahe schmerzfrei,                                                                                                                                                          - kein operativer Eingriff erforderlich, daher kein Spitalsaufenthalt,                                                                                                                        - keine Narben und ein in der Regel optimales ästhetisches Ergebnis,                                                                                                                  - man ist unmittelbar nach dem Eingriff sofort wieder arbeitsfähig,                                                                                                                        - Langzeitstudien bestätigen die sehr gute Wirksamkeit der Methode und ein in der Regel dauerhaftes Ergebnis.

Und so funktioniert die Schaumverödung:      

Bei der Schaumverödung wird mit dünnsten Nadeln ein spezieller Verödungsschaum mit 1-2 Stichen in die Vene injiziert. Dieser bewirkt, dass die Vene  sich sofort verschließt. Während der Schauminjektion kontrolliert man die Verteilung des Schaums in der kranken Vene via Ultraschallsonde und kann sofort eingreifen, um für Sie das optimalste Behandlungsergebnis zu erzielen. Anschließend wird die Einstichstelle mit Wattebauschen verklebt und das behandelte Bein für 30 Minuten in 45 Grad aufgehängt. Während dieser Zeit können sich entspannen. Zuletzt wird ein dünner Verband angelegt und ein leichter Kompressionsstrumpf angezogen, um die Verklebung der Krampfader zu unterstützen.  Die verklebte Vene wird vom Körper im Laufe einiger Monate selbständig abgebaut - die Krampfader verschwindet.                                                                                                Die Schaumverödung wird besonders bei jenen Patienten eingesetzt, die eine Operation ablehnen und bei Patienten mit neuerlichen Venenproblemen nach einer „Stripping-Operation“.                                                                                                                        Diese relativ neue, innovative Methode ist, aufgrund der langjährigen Erfahrung mit über 4000 dokumentierten Schaumverödungen, ein Spezialgebiet unserer Ordination.             

Besenreiser:   

Hierbei handelt es sich um blaue oder rote Äderchen unter der Haut, welche zu einem unschönen ästhetischen Gesamtbild des Beines führen. Besenreiser können das erste Anzeichen von beginnender Venenschwäche sein und gehören genau abgeklärt.      Die Ursache für Besenreiser  sind oft darunter liegende kleine Krampfadern, deren Behandlung vorher anzuraten ist. Daher ist vor der Behandlung  eine genaue Ultraschalluntersuchung durchzuführen.                                                                                            Kleinste und oberflächliche Besenreiser können mit dem Gefäßlaser behandelt werden, in der Regel ist aber kein dauerhaftes Ergebnis zu erzielen, und die Behandlung ist sehr schmerzhaft.                                                                                                                        Die optimale Behandlung von Besenreisern ist nach wie vor die Verödung durch einen erfahrenen Venenarzt, dabei wird mit dünnsten Mikronadeln eine milde Verödungsflüssigkeit in die Besenreiser injiziert, welche dazu führt, dass die kleine Vene verklebt und anschließend vom Körper abgebaut wird.                                                                                                                                        Die Einstichstelle wird mit Wattebäuschchen verklebt, es ist aber kein Verband sondern nur ein Pflaster für  1-2 Tage erforderlich.